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Laborausstattung Linz

 

Massenspektrometer

Massenspektrometer werden sehr vielfältig in den verschiedensten Forschungs- und Anwendungsbereichen eingesetzt. Vorteile der Methode sind die hohe Selektivität, kurze Messzeiten, gute Empfindlichkeit, weite Messdynamik sowie Multikomponentenfähigkeit. Das Messprinzip beruht auf der Ionisation von, dem System in gasförmiger Form zugeführten, Atomen bzw. Molekülen des zu analysierenden Stoffgemisches. Die Ionen werden anhand ihres Massezu-Ladungsverhältnisses getrennt und detektiert, wodurch sowohl eine qualitative als auch quantitative Aussage über die Zusammensetzung des untersuchten Stoffgemisches getroffen werden kann. Das Massenspektrometer des CEST ist dabei spezialisiert auf Massen bis 100 amu.


Einsatzgebiet

  • Analyse von Gasgemischen – Headspace-Analyse
  • Zusammensetzung und Konzentrationen
  • Prozessüberwachung
  • On-line Analytik
  • Isotopenanalyse
  • Gasförmige (Korrosions-)Produkte, wie z. B. Wasserstoff

 

Spezifikationen

  • Quadrupol-Massenspektrometer mit geheiztem, einstufigem Kapillareinlass

 Kapillar-Transferline bis 200 °C beheizt, 2.2 m lang, 50 μm
Durchmesser
 PrismaPlus QMG220 von Pfeiffer Vacuum für 1-100 amu
 Cross-beam Ionenquelle mit 2 yttriumdotierten W-Filamenten
 Channeltron (SEV) und Faraday Detektor
 Pumpstand mit Drehschieberpumpe, Membranpumpe und
Turbopumpe
 IPI QuadStar Software

 

Anwendungen

  • Prozesskontrolle und –Überwachung

  • Gasanalyse

  • Produktanalyse

  • Isotopenbestimmung

 

Probenanforderungen

  • Gasförmige Proben
  • Flüssige Proben (Head-space)
  • Analytspezies: Masse/Ladung ≤ 100

 

 

Kontaktperson: DIin Dr.in Gabriela Schimo
Hersteller: InProcess Instruments

 

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Kelvinsonde

Die Kelvinsonde arbeitet nach einem zerstörungsfreien, kontaktlosen Messprinzip und dient zur lokalen Bestimmung der Kontaktpotentialdifferenz zwischen der vibrierenden Messspitze und der zumeist metallischen Probe. Die Kontaktpotentialdifferenz beruht auf den unterschiedlichen Austrittsarbeiten (work function) der beiden Metalle bzw. bei nicht-metallischen Proben auf dem Oberflächenpotential. Als oberflächensensitive Methode reagiert die Kelvinsonde z. B. auf Adsorptionsvorgänge sowie Änderungen des Redoxzustandes, weshalb sie für viele Einsatzgebiete eine interessante Methode darstellt.


Einsatzgebiet

  •  Oberflächenanalysen – Struktur, Zusammensetzung, Defekte,
    Adsorption,…

  •  Beobachtung von Korrosionsprozessen

  • Charakterisierung von organischen und metallischen Beschichtungen, Dünnschichten, Halbleitern und Solarzellen

  • Einfluss von Luftfeuchte und Sauerstoffkonzentration

 

Spezifikationen

  • Rasterkelvinsonde mit motorisiertem x,y,z-Positioniertisch
  • Laterale Auflösung je nach verwendeter Messspitze (CrNi-Legierung) zwischen 40 und 300 µm 
  • Maximale Scanweite in x- und y-Richtung je 9 cm 
  • Topographische Information durch automatische Höhenkontrolle
  • Programmierbare Punkt-, Linien- und Flächenscans
  • Klimatisierung der Messkammer mit der Möglichkeit die Luftfeuchte und den Sauerstoffgehalt (0 bis 100 % in Stickstoff) einzustellen
  • Überwachung  der  Temperatur,  Luftfeuchte  und Sauerstoffkonzentration in der Messkammer 

Anwendungen

  • Werkstoffanalyse 

  • Qualitätskontrolle 

  • Prozessentwicklung 
  • Korrosionsanalyse (atmosphärische Korrosion, Wasserstoff) 

  • Beschichtungen (Delaminierungsprozesse)
  • Dünnschichten 

  • Halbleiter (surface photovoltage) 
  •  

    Solarzellen  

  • In situ - Messungen (während elektrochemischer Behandlung) 

 

Probenanforderungen

  • Feste Proben 
  • Evtl. auch flüssige Lösungen in metallischen Gebinden mit ausreichender Leitfähigkeit 
  • Größe bis 10 x 10 cm 
  • Höhe bis 3 cm 

 

 

Kontaktperson: DIin Dr.in Gabriela Schimo
Hersteller: Wicinski & Wicinski GbR

 

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VERTEX 70V/PMA50 XL – PM-IRRAS 

Bei der Infrarotspektroskopie werden Molekülschwingungen mittels IR‑Strahlung angeregt. Die Infrarotspektroskopie wird daher verwendet, um funktionelle Gruppen (Hydroxide, Carbonate, Sulfate, C-H Bindungen) zu identifizieren. PM-IRRAS ist eine spezielle Messmethode, bei der Proben in Reflexion gemessen werden. Diese Methode ist daher besonders für die Analyse von glatten, spiegelnden (metallischen) Oberflächen oder Dünnschichten auf reflektierenden Oberflächen geeignet. Aufgrund der hohen Sensitivität bei PM-IRRAS Messungen, können bereits Sub-Monolagen von Molekülen detektiert werden. Ein weiterer Vorteil von PM-IRRAS Messungen ist, dass atmosphärische Störbanden vermieden werden können.


Einsatzgebiet

-    Untersuchung von Submonolagen, Monolagen und anderen ultradünnen Beschichtungen auf metallischen Oberflächen (mit Einschränkungen auch ohne Notwendigkeit einer Referenzprobe)

-    Korrosionsprozesse

-    Eliminieren der Wasserdampfabsorption (PMA 50 XL) 

Spezifikationen

-    Spektralbereich 350 – 8000 cm-1 ohne PM-Modul (wahlweise DTGLS oder MCT Detektor)

-    Spektralbereich 650 – 8000 cm-1 mit PM-Modul

-    Standard Auflösung: bis 0.4 cm-1

-    Wellenzahl-Genauigkeit: besser als 0.01 cm-1 bei 2000 cm-1

-    Standard Scan Rate: 0.1 bis 3.75 cm s-1

-    Reflexionswinkel von 30-90° verstellbar

-    Evakuieren des Spektrometerraums bei festen Proben möglich

-    PMA: Spülen mit N2 möglich

 

Weiteres Equipment

-    Zusatz für Reflexionsmessungen

 

Anwendungen

  • Atmosphärische Korrosionsvorgänge

  • Untersuchung von Submonolagen, Monolagen und anderen ultradünnen Beschichtungen auf metallischen Oberflächen (ggf. auch ohne Referenzprobe) 

 

Probenanforderungen

  • Spiegelnde Probe oder spiegelnder Untergrund und durchsichtige Probe
  • Proben müssen eben und möglichst glatt sein

  • Größe bis 70 x 30 mm

  • Höhe bis 5 mm

 

Kontaktperson: DI Georg Hölzl BSc

Hersteller: Vertex

 

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Laserpuller P-2000, P-2000-1651

Kontaktperson: Hölzl Georg
Hersteller: Sutter Instrument Co.
Herstellungsjahr: 2012

Gerätekategorien:
Mechanisch
Sensorik / Aktorik
Entwicklung / Herstellung
Gas
Nur geschultes Personal