Unsere Referenzen

Cest_footage

Schutz für Metall, Umwelt und mehr

Ein Langzeit-Korrosionsschutz ist in vielen Bereichen, etwa der Automobilindustrie, von großer Bedeutung. Die dazu häufig eingesetzte Methode der Verzinkung mit nachfolgender Behandlung mit Salzen der Chromsäure hat sich als effektiv, aber gesundheitsschädlich erwiesen. Das Forschungszentrum CEST hat mit Partnern ein Verfahren entwickelt, das anhaltenden Schutz ohne bedenkliche Nebenwirkungen bietet.

Airbus A380

Chromfreie Versiegelungsschichten für die Luftfahrtindustrie

Aluminiumlegierungen werden in der Luftfahrt in großem Umfang genutzt. Derzeit werden 95 % der aus Aluminium hergestellten Teile durch eine  Oberflächenbehandlung vor Korrosion geschützt. Dabei ist in der Luftfahrt die Chromsäureanodisierung (CAA) in Verbindung mit einer Dichromat-basierten Versiegelung (Alodine®) mit beziehungsweise ohne Lackierung nach wie vor die hauptsächlich genutzte Oberflächenbehandlung.

Diese Korrosionsschutzschichten enthalten karzinogene Cr(VI)-Verbindungen, beziehungsweise werden Cr(VI)-Verbindungen im Beschichtungs­prozess verwendet. Das Ziel des Projekts NOCROMAL war die Entwicklung umweltfreundlicher Technologien, welche die EU-Richtlinien, insbesondere REACH, erfüllen. Die EU-Richtlinie 1907/2006, “REACH” schuf einen neuen gesetzlichen Rahmen für die Verwendung von Chemikalien in Europa. Chromate wurden in den Annex XIV der REACH-Richtlinie aufgenommen. Die Verwendung von Cr(VI) in der europäischen Industrie soll mittelfristig strikt verboten werden. Daher sind die Forschungs­aktivitäten auf die Entwicklung alternativer und nachhaltiger Technologien zur Marktreife fokussiert – unter dem Druck der REACH-Regulierung ist die Industrie bestrebt, ihre Prozesse auf umwelt­freundliche Technologien umzustellen.

Projektleiter: Norica Godja

Automobile

Keine Chancen für Kontaktkorrosion

Gewichtsreduktion ist eines der großen Themen im Automobilbau. Um den notwendigen Anforderungen in puncto Crashsicherheit dennoch gerecht zu werden, müssen Leichtbauteile mit Stahlteilen kombiniert werden. An den Verbindungsstellen entsteht aber erhöhte Korrosionsgefahr. Um dieser entgegenzuwirken, hat das Comet K1-Forschungszentrum CEST effektive Korrosionsbeschichtungen systematisch analysiert.